Guten Tag meine sehr verehrten Damen und Herren und herzlich Willkommen im ganz normalen und alltäglichen, mittlerweile hochauflösendem Wahnsinn.

Heute wollen wir erneut über die Analen des Fernsehens sprechen und über Sendungen, die zwar nicht wirklich dort eingehen werden, zumindest aber aus den Analbereichen zerebral unterernährter und vernachlässigter Kokainschnupfer stammen, welche uns tatsächlich vermitteln  wollen, dass wir deren geistigen Exkremente konsumieren mögen.

Nehmen wir zum Beispiel, die meiner Meinung nach momentan anspruchsvollste Sendung die man perfekt einsetzen kann wenn man gerade ca. 15 Jahre alt, verpickelt mit Errektionsproblemen ist: Sommermädchen 2011.

Was will diese Sendung vermitteln? Das Giovanni mit Jana-Ina sexuell nicht mehr so leidenschaftlich-italienisch aktiv ist und erstmal halbnackte Gehirnbulimistinen um sich haben muss, damit er endlich wieder seine Gattin begatten kann?

Oder evtl. dass Pro7 es sich leistet mindestens ein komplettes Kamerateam, mehrere bein- und gehirnrasierte Wichsvorlagen, ein sprachinkompetentes Moderatorenduo und diverse Möchtegern-Promi-Coaches in ein Luxus-Bitch-House zu verfrachten und wertvollen, digitalen Speicherplatz ohne Sinn und Verstand zu verschwenden?

Vielleicht ist diese Sendung aber auch nur ein Spiegel dessen, was moderne Mädchen und junge Frauen heutzutage tun. Wobei ich ernsthaft Schwierigkeiten habe zu akzeptieren, dass wirklich Aktionen wie „wer am längsten LuMa-Surfen“ hinkriegt, oder wer es schafft länger böse zu „gucken“ zu den Aktivitäten gehört, die kreischend Nacheiferer finden werden. Aber vielleicht irre ich mich ja auch und unsere „die Zukunft durch Kinder sichernden Mütter in spe“ sind wirklich so oberflächlich, dass tatsächlich so Fragen wie welches Arsch-Tattoo wohl am schönsten zum pinken Stringtanga passt, einen erheblichen Teil ihrer Aufmerksamkeit erfordert und alles andere Nebensächlich erscheint.

Eine andere Sendung, die das Niveau einer verfaulten Zitrone unterbietet ist sicherlich taff. Bei Einführung dieser rückwärts gegessenen Kuhfladen, stand die Abkürzung noch für „täglich aktuelles freches Fernsehen“. Mittlerweile könnte man eher von „tote Ärsche filmen Furze“ sprechen, so degeneriert stellt sich das Programm dar. Zwischendurch haut man noch einen Beitrag über die bösen amerikanischen Mütter, die ihre 4-jährigen Kinder quälerischer Weise an Misswahlen teilnehmen lassen und die Verantwortliche glauben so das intellektuelle Niveau einer nicht verfaulten Zitrone zu erreichen.

Schließlich und letztlich ist es aber auch für uns viel besser sich mit so etwas zu beschäftigen, anstatt zum Beispiel mit Kindesmördern, die auch noch Geld zugesprochen bekommen, weil man Ihnen während des Verhörs Gewalt angedroht hat.

Sehen Sie: schon ist die Stimmung kaputt. Dann reden wir doch lieber über die arme Jana Beller, der so übel von Klum´s Vater mitgespielt wurde, dass sie die schlimmsten 2 Monate ihres Lebens durchgemacht hat. Oder noch besser. Bald kommt „Die Alm“ wieder. Diesmal zwar nicht wieder mit Pro7-Betthupferl Sonja Kraus und Dauer-Dünnschisslaber-Praktikant Elton, sondern mit Janine Kunze und Daniel Aminati. Weiß zwar nicht genau ob und wo hier die Verbesserung ist, aber zumindest hat der Sender mit Gina-Lisa schon enormes Handejakulatpotential verpflichtet und in Verbindung mit Carsten Spengemann vielleicht sogar die Hoffnung, dass dem Ludolf-Bruder die Rolex geklaut wird und wir uns herrlich daran vollglotzen können.

Sex & Crime auf einmal. Was will man mehr?

Guten Tag und viel Glück

Geschrieben von Thomas Skandalis

(Quelle Bild: Thomas Skandalis)