Ob faul am Strand liegend, während des Fallschirmsprungs oder von Angesicht zu Angesicht mit einem Elefanten – Impressionen wie diese werden weltweit gerne in sozialen Netzwerken hochgeladen. Auch die Deutschen favorisieren diese Art der „Urlaubsgrüße“: 23 Prozent posten Fotos bei Facebook und Co. und lassen Freunde und Bekannte auf diese Weise an ihren Erlebnissen teilhaben. Das zeigt eine aktuelle Umfrage im Auftrag der Reise-Suchmaschine momondo.de.

momondo_Smartphone2_copyright Vodafone MedienSchon im Flugzeug zücken Urlauber für das erste Selfie ihr Handy. Im Hotel angekommen, erfahren die Daheimgebliebenen über soziale Netzwerke, wie die Hotelanlage, der Pool und der Strand aussehen. Sich während der Ferien im Web zu präsentieren, ist mittlerweile gang und gäbe. „Handy- und Digitalkameras haben die Reisefotografie revolutioniert“, sagt Sarah Adam, momondo-Sprecherin für Deutschland. „Soziale Netzwerke haben den ausführlichen Urlaubsbericht nach der Rückkehr in die Heimat längst ersetzt. Wer seine Erlebnisse dort teilt, lässt seine Freunde unmittelbar teilhaben. Für die deutschen Urlauber ist das heute selbstverständlich.“ Das beweist auch die überwältigende Menge an Fotos, von denen fast 350 Millionen auf Facebook sowie viele weitere jeden Tag auf Instagram hochgeladen werden.

Hierzulande finden in erster Linie Frauen Gefallen daran, Fotos über soziale Netzwerke zu verbreiten: So greift jede Vierte (24 Prozent) während des Urlaubs zum Handy. Die deutschen Männer sind diesbezüglich etwas zurückhaltender (21 Prozent). 22 Prozent aller Befragten berichten Freunden und Bekannten in Form von Statusmeldungen von ihrer Reise. Urlaubsvideos werden von fünf Prozent der Deutschen auf Facebook und anderen Plattformen online gestellt. Demgegenüber stehen 48 Prozent, die während ihres Urlaubs komplett darauf verzichten, Nachrichten oder Bilder auf Social-Media-Kanälen zu posten. Zu diesen Ergebnissen kommt die Reise-Suchmaschine momondo, in deren Auftrag das Umfrageinstitut CINT 3.025 Deutsche befragte.

Jeder Dritte hat sich schon für eine Social-Media-Auszeit entschieden

Obwohl der Gebrauch von sozialen Netzwerken im Urlaub Usus ist, befürworten es die Deutschen aber auch, gelegentlich eine Pause von Facebook & Co. machen zu können: Von den Befragten, die angaben, grundsätzlich auf Reisen soziale Netzwerke zu nutzen, bejahen 39 Prozent, schon einmal bewusst auf deren Anwendung im Urlaub verzichtet zu haben. Weil sie keine Möglichkeit hatten, darauf zuzugreifen, haben 16 Prozent eine unfreiwillige Pause eingelegt. 13 Prozent hätten zwar gerne eine Auszeit von sozialen Netzwerken genommen, es aber nicht getan. Jeder Sechste hierzulande (15 Prozent) hat sich bewusst gegen eine solche Unterbrechung entschieden.

Selfie-Sticks bei den Deutschen unbeliebt

Für das perfekte Urlaubsbild scheinen die Befragten lieber Passanten anzusprechen oder ein Selfie mit ausgestrecktem Arm aufzunehmen, als einen Selfie-Stick zu nutzen. „Lediglich 13 Prozent der Deutschen geben an, mit einem Selfie-Stick bereits Bilder im Urlaub gemacht zu haben. Dabei steht der Stick bei den Männern mit 16 Prozent in höherer Gunst als bei den Frauen mit zehn Prozent“, fasst Sarah Adam die Ergebnisse zusammen. Von anderen Urlaubern genervt, die mit einem solchen Stick Fotos aufnehmen, ist sogar jeder vierte Befragte (25 Prozent). Hilfreiche Tipps für gelungene Instagram-Fotos im Urlaub finden Social-Media-Fans hier: http://www.momondo.de/inspiration/10-fotografie-tipps-vom-profi/.


Die Umfrage wurde unter 27.000 Personen weltweit, davon 3.025 Personen in Deutschland im Alter von 18 bis 65 Jahren vom Umfrageinstitut CINT im Auftrag von momondo durchgeführt. Der Zeitraum der Untersuchung war zwischen dem 6. und 13. Januar 2016. Mehrfachantworten waren möglich.