Basic in Berlin, Lustvoll in Leipzig oder Heiß in Hamburg? Der „Enamora-Dessous-Atlas“ weiß, was Frauen drunter tragen
  • Studie von Enamora (www.enamora.de) wertet aus, in welchen Städten welche Dessous-Vorlieben herrschen
  • Größe, Preis und Art der Unterwäsche: Berliner Frauen unterscheiden sich vom Rest der weiblichen Republik

Welche Stadt hat die größten Cups? Ist München die sexy Dessous-Hauptstadt? Mögen es die Berlinerinnen eher bequem? Und in welchen Städten wird am meisten für Dessous ausgegeben? Der Online-Unterwäsche- und Dessous-Shop Enamora (www.enamora.de) hat ausgewertet, welche Dessous-Vorlieben in deutschen Großstädten herrschen, und gibt Antworten für 5 Städte.

Leipzig ist die „Dessous-Hauptstadt“ Deutschlands: Etwa 88 Prozent aller Unterwäsche-Käuferinnen entscheiden sich hier für die sexy Variante für drunter, während nur 12 Prozent klassische Basic-Wäsche kauft. Auch in Hamburg mit 84 Prozent, München mit 82 Prozent und Köln mit 81 Prozent Dessous-Anteil mögen es die Frauen verführerisch. Berlin bildet das Schlusslicht des Städterankings: hier kaufen nur 61 Prozent sexy Dessous. Der Rest der Hauptstadt mag es offensichtlich eher bequem und kauft klassische Basic-Wäsche.

Neben der Vorliebe für Wohlfühlwäsche unterscheidet sich Berlin zudem in der Frage der BH-Größen, weiß Sarah Grohé, Stylistin bei Enamora: „Auffallend an Berlin ist, dass immer mehr Büstenhalter bestellt werden, die zwar einen kleinen Brustumfang, aber eine große Cup-Größe haben; die Größen 65 D bis F, 70 C bis F und 75 E sind in Berlin keine Seltenheit mehr.“ In den übrigen Städten der Republik sind Standardgrößen wie 70 B, 75 B bis D sowie 80 B bis E gefragt. Große Körbchen (ab E-Cup) werden in Berlin und Leipzig am häufigsten gekauft; der Anteil an den Verkäufen liegt hier jeweils bei 29 Prozent. Ähnlich sieht es in Köln und Hamburg aus. In München dagegen sind eher die kleineren Cup-Größen gefragt: Nur 22 Prozent der Käuferinnen entscheiden sich für einen BH mit einem Körbchen größer als D.

München bildet auch beim durchschnittlichen Einkaufsbetrag eine Ausnahme. Münchner Frauen geben im Durchschnitt 64 Euro beim Online-Unterwäsche-Einkauf aus. In Hamburg und Köln liegt der durchschnittliche Einkaufsbetrag jeweils knapp unter 60 Euro. Leipzig und Berlin liegen mit einem Einkaufswert von „nur“ 50 € mehr als 20 % unter dem Spitzenwert aus München. Bemerkenswert ist allerdings, dass immerhin 18 Prozent der Berlinerinnen über 100 Euro bei Enamora.de ausgeben. Der Anteil derer, die in diesem Hochpreissegment kaufen, liegt mit einem Wert von 26 % nur in München noch höher.

In der Farbauswahl ist das weibliche Geschlecht überall gleich (langweilig) – Experimentierfreudigkeit ist hier kein Trend. Bei der Hälfte der deutschen Frauen dominiert die Farbe Schwarz im Schlafzimmer. Ein Viertel der Frauen trägt weiße Unterwäsche, gefolgt von Violett und Grau, die in allen Städten gern gekauft werden.

Die 7 Dessous-Typen hier entdecken: http://www.enamora.de/dessous-typen/